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Zwei Weltereignisse in Nürnberg als Herausforderung für die Sicherheitskräfte

27.04.2005, 07:49 Uhr

Confederations Cup 2005 und WM 2006

Vom 15. bis zum 29. Juni 2005 findet in Deutschland der FIFA Confederations Cup 2005 statt. Nürnberg wird am 18., 21. und 25. Juni 2005 Austragungsort für Begegnungen sein. Die Maßnahmen zur Prävention und zur Schadensabwehr in Nürnberg werden wie in den anderen Austragungsorten auch die alltäglichen und üblichen Vorhaltungen übertreffen. Der FIFA Confederations Cup wird hierbei als erster Probelauf für die Vorbereitungen zur WM gesehen.

Ein ca. 25-köpfiger Stab mit Führungskräften aus Feuerwehr, Polizei, THW, Hilfsorganisationen und Fachberatern aus weiteren Sparten wird unter Leitung der Berufsfeuerwehr Nürnberg während des FIFA Confederations Cups und der WM an Spieltagen zusammentreten und ansonsten ständig einsatzbereit in „stand-by“ zur Verfügung stehen. In Großschadensfällen und Katastrophen übernimmt er Aufgaben der rückwärtigen Koordination und Unterstützung für die Einsatzleitungen an den Schadensorten. Der Stab ist die Schnittstelle der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Der Rettungsdienst stellt eine erhöhte öffentlich-rechtliche Vorhaltung. Sollte es zu einem größeren Schadensereignis kommen, dann greift der Katastrophenschutz. Der Sanitätsdienst wird im Vergleich zu normalen Sportveranstaltungen verstärkt besetzt. Pro Spiel beim FIFA Confederations Cup werden um die 140 ausgebildeten Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Ein Jahr später zur FIFA Fussball-WM 2006 werden zusätzlich zum Sanitätsdienst im Franken-Stadion so genannte Behandlungsplatzkontingente in Nürnberg eingesetzt. Ein Kontingent besteht aus 42 Fahrzeugen und 126 Personen. Das ergibt sich aus der höheren Einstufung der Gefahrenlage (Confederations Cup: Gefahrenstufe 1, WM: Gefahrenstufe 3).

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