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Hilfsfristen in Stuttgart verbessert

17.01.2012, 10:35 Uhr

Foto: R. Schnelle

Mehr als 97 % der Einsätze entsprachen Vorgaben

Die Hilfsfristen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt haben sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt. Wie der DRK-Kreisverband Stuttgart – größter Leistungserbringer am Ort – mitteilt, gilt dies sowohl für die Notärzte als auch für die Rettungswagen. Nach den Datenermittlungen der Integrierten Leitstelle waren die Rettungswagen in 97,55 Prozent aller Einsätze in 15 Minuten vor Ort, die Notärzte in 96,65 Prozent. Die gesetzlich vorgeschriebene Marke liegt bei 95 Prozent. Diese erfreuliche Tendenz hatte sich schon 2010 gezeigt, nachdem die Hilfsfristen in der Stadt in den Vorjahren öfters ins Visier der öffentlichen Kritik geraten waren. 

Nun sei, so das Rote Kreuz, 2011 das erste komplette Jahr gewesen, in dem sich zu zeigen hatte, ob nach der Aufstockung von Fahrzeugen und Personal und einer Umorganisation insbesondere bei den Notärzten diese Veränderungen in der Landeshauptstadt erfolgreich waren. Mit diesen Zahlen liege die Stuttgarter Notfallrettung in Baden-Württemberg nun ganz vorne, so DRK-Rettungsdienstleiter Wilfried Klenk, und brauche sich im bundesweiten Vergleich nicht zu verstecken. (POG) 

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