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Spezial-RTW für 250.000 Euro steht in der Garage herum

14.07.2005, 11:32 Uhr

Kostenübernahme für RTW-I in Königs Wusterhausen ungeklärt

Wie die Tageszeitung „Die Welt“ in ihrer gestrigen Ausgabe berichtete, gibt es Ärger um den Spezial-Rettungstransportwagen (RTW-I) im Landkreis Dahme-Spreewald (wir berichteten). Das für eine Viertelmillion Euro beschaffte Fahrzeug werde zurzeit nicht eingesetzt, weil der Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK) befürchte, dass das Land die Betriebskosten auf die Beitragszahler abwälzen wolle. Nach Ansicht des Kassenverbandes gehöre der Spezial-RTW in die Zuständigkeit des Katastrophenschutzes und damit des Landes. Eventuelle Bereitstellungskosten würden daher vom VdAK nicht getragen werden. Im Gesundheitsministerium könne man sich indessen vorstellen, dass das Fahrzeug auch für gewöhnliche RTW-Einsätze verwendet werde.

Beim Landkreis Dahme-Spreewald hieß es, dass man sich über das Fahrzeug zwar freue, aber von Anfang an klargestellt habe, dass damit keine Folgekosten verbunden sein dürften. Gelder seien dafür auf jeden Fall nicht vorgesehen. Mit einem Treffen im Ministerium am 22. Juli soll die ganze Angelegenheit geklärt werden. Bis dahin wird der RTW-I wohl nicht bewegt werden.

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