Zwischen Wellen und Verantwortung
IM EINSATZ 1/2026: Die DLRG im Porträt
Die erste IM EINSATZ im Jahr 2026 rückt eine Organisation in den Fokus, die zeigt, wie leistungsstark das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz sein kann: die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Mit ihrer Ausrichtung auf Wasserrettung, Prävention vor Wassergefahren und Ausbildung im (Rettungs-)Schwimmen sowie ihrer bundesweit verzweigten Struktur und hohen Einsatzbreite ist sie eine tragende Säule im Katastrophenschutz. Es lohnt also, die Organisation auch einmal näher zu betrachten. Die neue Ausgabe zeigt u.a. die vielfältigen Aufgabenbereiche der DLRG, beleuchtet kommende Herausforderungen und ihre Rolle im Zivilschutz, stellt mögliche Ausbildungswege vor und macht sichtbar, wie eng die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren verzahnt ist.
Der Inhalt im Februar:
- Blackout im Südwesten Berlins: Zivile und militärische Einheiten ziehen an einem Strang
(C. von Spiczak, D. Wächter) - Die DLRG und ihre Struktur im föderalen Bevölkerungsschutz: Wo sieht sich die Organisation in der Zeitenwende? (A. Kille)
- Bayern auf einem guten Weg? Maßnahmen zur Entwicklung des Katastrophenschutzes
(X. Schruhl, M. Förster) - Ehrenamt beim MANV (Teil 5): Führungsunterstützung als wichtige taktische Einsatzkomponente
(M. Kolbe) - Zwischen Borkum und Usedom: Der Zentrale Wasserrettungsdienst Küste der DLRG (P. Sieman)
- Wasserrettung in Europa: Eine Reise durch Vielfalt und Einigkeit (T. Ruhland)
- Kompetenzerwerb in der Wasserrettung und Gefahrenabwehr: Übung zur Sensibilisierung für ältere und immobile Menschen (F. Härtle, H. Schruhl)
- Über die föderalen Strukturen hinweg: Das Ausbildungssystem in den Einsatzdiensten der DLRG
(A. Lustig, T. Rippel) - Realitätsnahe Trainings unter kontrollierten Bedingungen: Überlegungen zur Errichtung eines Hochwasserausbildungszentrums (C. Dolz)
- Hoch über der Elbe: Gemeinsame Übung zur hubschraubergestützten Wasserrettung
(N. Lübkemann) - Digitalisierung hält Einzug in die Wasserrettung: DLRG Bayern testet neue Rettungsmittel
(V. Kvasnicka) - Wasserrettung per Roboter: Funktionsweise und Einsatzfelder des „Dolphin 3“ O. Wiesner
(S. Schröder) - Still und unbemerkt: Gefahr durch Ertrinken
(F. Wickel) - Risiken in der realistischen Notfalldarstellung: Unterkühlung als reale Gefahr (C. (Hagenkort,
T. Voigt)
Sich freiwillig zu engagieren bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für andere Menschen, für die eigene Gemeinschaft und für das Funktionieren unseres Bevölkerungsschutzes. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Dennoch bildet es seit Jahrzehnten das Rückgrat der Hilfsorganisationen und des Bevölkerungsschutzes in Deutschland. In einer Zeit, in der staatliche Strukturen immer stärker gefordert sind und Krisenlagen an Komplexität gewinnen, kommt dem Ehrenamt besondere Bedeutung zu. Es ist Ausdruck gelebter Solidarität und demokratischer Teilhabe – getragen von Menschen, die bereit sind, ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und bisweilen auch persönliche Risiken in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Diese Arbeit findet heute unter veränderten Bedingungen statt: Wetterextreme und Großschadensereignisse nehmen zu, Einsatzlagen entwickeln sich dynamischer und dauern teils länger an. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Qualifikation, Führung und Zusammenarbeit im Einsatz. Hinzu kommen knapper werdende personelle Ressourcen und die Aufgabe, Ehrenamt, Privatleben und steigende Professionalitätsansprüche dauerhaft miteinander zu verbinden. All das prägt den Alltag der Helferinnen und Helfer.
Vor diesem Hintergrund widmet sich diese IM EINSATZ einer Organisation, die exemplarisch für die Leistungsfähigkeit des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz steht: der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Mit ihrer besonderen Ausrichtung auf Wasserrettung, Prävention vor Wassergefahren sowie Ausbildung im (Rettungs-)Schwimmen ist sie fester Bestandteil im Katastrophenschutz – und mit ihren 18 Landesverbänden und fast 2.000 örtlichen Gliederungen klar strukturiert und bundesweit vertreten. Wie dieses Zusammenspiel in der Praxis funktioniert, zeigen die Beiträge dieser Ausgabe.
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Taschenkarte
Taschenkarte Heft 1/2026
In der Ausgabe 1/2026 unserer IM EINSATZ befindet sich eine Taschenkarte zum Thema „Einsatzabschnitt “medizinische Rettung“.
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