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Wandel im Bevölkerungsschutz?

IM EINSATZ 6/2021: Der Einsatz von Spontanhelfern


Der Bevölkerungsschutz in Deutschland lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Menschen in verschiedenen Hilfsorganisationen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben jedoch auch gezeigt, dass sich immer mehr Menschen spontan dazu entscheiden möchten, ob sie bei einer Katastrophe mithelfen. Die Zahl derer, die sich dauerhaft ehrenamtlich in Hilfsorganisationen betätigen will, sinkt. In der neuen IM EINSATZ beleuchten wir daher das bisher noch wenig betrachtete Feld der Spontanhelfer und liefern Antworten auf häufig gestellte Fragen: Wo organisieren sich Spontanhelfer und wie können Führungskräfte und Stäbe Kontakt zu ihnen aufnehmen? Wie kann man Spontanhelfer gezielt einsetzen und welche Möglichkeiten gibt es, diese freiwilligen Helfer selbst zu organisieren, anstatt in Facebook- oder Telegram-Gruppen nach ihnen zu suchen?


Des Weiteren befindet sich in dieser IM EINSATZ eine Taschenkarte zum Thema „Ladezone“.

Der Inhalt im Dezember:

  • Erfahrungsbericht zum Einsatz in Rheinland-Pfalz: „Egal welches Emblem der Helfer auf dem Hemd trug, wir waren eine Gemeinschaft“ (H. R. Philippsen)
  • Unterstützung in Großschadenslagen: Der gezielte Einsatz von Spontanhelfern (C. Spiczak-Brzezinski)
  • Ein Blick über den Tellerrand: Muss der Katastrophenschutz barrierefrei werden? (X. Schruhl)
  • Grenzübergreifender Einsatz zwischen Bayern und Tschechien: Die große Suchaktion nach Julia (F. Betthausen)
  • Der Sanitätswachdienst bei Großveranstaltungen: Verschiedene Planungsalgorithmen im Vergleich (M. Mers, A. Lotter)
  • Effektive Bewältigung im Notfall: Katastrophenschutzbedarfsplanung in der Praxis (S. Ohrem, F. Nitschke)
  • Die Flutkatastrophe vom Juli 2021: Ursächliche Wetterfront und geografische Lagen (C. Spiczak-Brzezinski)
  • Luftrettung in besonderen Einsatzlagen: Die Bedeutung von Hubschraubern mit Seilwinde im Katastrophenschutz (H. Scholl, K.-E. Houy)
  • Rettung aus Höhen und Tiefen in der Offshore-Windenergie (Teil 2): Lösungsstrategien für anspruchsvolle Einsatzlagen (K. Laube, K. Foppe, R. Franz)
  • Retter4U: Einsatzkräfte App mit Spontanhelferfunktion (P. Köhler)
  • Auf dem neuesten Stand: Was hat sich bei der Warnung der Bevölkerung getan? (J. Müller-Tischer)
  • DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe: Im Einsatz mit DRK.Chat als Messenger (P. Köhler)
  • Facebook, WhatsApp oder Telegram? Wie können Stäbe Kontakt zu Spontanhelfern aufnehmen? (J. Müller-Tischer)
  • Jeder kann Leben retten: Die Anwendung von automatisierten externen Defibrillatoren (AED) (S. Neumann, A. Knickmann)
  • Ausnahmezustand Wetter: Eine Flächenlage mit besonderen Herausforderungen (S. Neumann)



Das Inhaltsverzeichnis gibt es hier.

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Ganz gleich, ob Corona-Pandemie, der Einsatz während der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal oder der gelegentliche Einsatz in der eigenen Gemeinde: Die Hilfsorganisationen haben in den letzten Monaten außerordentliches bewiesen und wieder einmal gezeigt, dass sich die Bevölkerung auf den hauptsächlich von Ehrenamtlichen betriebenen Bevölkerungsschutz verlassen kann. Eine Umfrage der Malteser im September dieses Jahres hat jedoch ergeben, dass die Zahl von spontanen und ungebundenen Helfern in den letzten Jahren zu einer festen Größe geworden ist.

Bei der Umfrage gaben nur 7 % der Teilnehmenden an, sich bereits in einer Hilfsorganisation ehrenamtlich zu beteiligen bzw. Interesse an einem solchen Engagement zu haben. 37 % hingegen sagten, sich immer spontan entscheiden zu wollen, ob sie in einer Katastrophe mithelfen wollen.
 

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Für PSNV-Kräfte stellen wir in dieser Situation gerne einige unserer Beiträge und Materialien aus Fachbüchern und Zeitschriften bereit, damit Sie sich auf den Einsatz vorbereiten oder Themen nochmals nachschlagen können. 

Taschenkarte

Taschenkarte Heft 6/2021

Im Heft 6/2021 unserer IM EINSATZ befindet sich eine Taschenkarte zum Thema "Ladezone".

Diese enthält neben praktischen Abbildungen zum Aufbau von Puffer- und Ladezonen auf sechs verschiedenen Straßentypen, u.a. Bundesautobahnen, Wendehammern und Parkplätzen, auch eine Materialliste für den Einsatz einer Staffel zum Betrieb der Ladezone.

Diese und viele weitere unserer praktischen Taschenkarten können Sie hier kaufen.

Alle Abonnenten der IM EINSATZ haben mit der Zertifizierten Fortbildung die Möglichkeit, Fortbildungseinheiten online zu absolvieren. 

Hier erfahren Sie mehr.

Hier finden Sie alle Folgen des neuen Katastrophenschutz-Podcasts der Zeitschrift IM EINSATZ. Moderiert wird er von Redaktionsmitglied Jan Müller-Tischer, der seit vielen Jahren als Journalist und mindestens genauso lange im Katastrophenschutz aktiv ist. Mit seiner Firma „Vor der Lage“ führt er Schulungen für Hilfsorganisationen, Behörden und Unternehmen im Bereich Krisenkommunikation und Stabsarbeit durch.

Für den neuen Katastrophenschutz-Podcast wird er in Zukunft jeden Monat Redaktionskollegen und Autoren der IM EINSATZ interviewen und mit ihnen u. a. über ihre Artikel in der aktuellen Ausgabe und verschiedene Themen des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes sprechen – eben ein Podcast von Katastrophenschützern für Katastrophenschützer!

Das von der Zeitschrift IM EINSATZ veranstaltete Grundlagenseminar „Social Media im Einsatz“ beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken von Sozialen Medien im Einsatzgeschehen von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und Polizei: Welche Auswirkungen haben Soziale Medien auf Einsätze? Welche Risiken bestehen dabei und wie kann diesen entgegengewirkt werden? Und andersherum: Wie können Soziale Medien genutzt werden, um die Bevölkerung zu erreichen, also sie zu informieren und zu warnen? Und wie können Soziale Medien für das „Monitoring“ genutzt werden, um das eigene Lagebild zu verbessern?

 

 

Ihre Zeitschrift für den Katastrophenschutz: Von praktischen Handlungsanweisungen und Taschenkarten bis hin zu Einsatzberichten mit „Lessons learned“ – bei IM EINSATZ steht der Praxisaspekt im Vordergrund. Das Besondere: Es gibt u.a. kurze Übersichten, die stichpunktartig aufzeigen, was Sie aus den Artikeln für Ihre Arbeit im Katastrophenschutz mitnehmen können. So lernen Sie bei jeder Ausgabe etwas dazu.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Zeitschrift. 

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Schon immer stand der Praxisbezug im Fokus der IM EINSATZ-Artikel. Verantwortlich dafür sind Experten und eben Praktiker, die sich täglich mit den Themen Katastrophenschutz, Sanitäts- und Betreuungsdienst beschäftigen.

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